“Drei Angebote eingeholt, dreimal eine andere Zahl. Welches stimmt?” — Diese Frage hören wir mindestens einmal pro Monat. Die ehrliche Antwort: oft keines, denn drei Angebote vergleichen drei verschiedene Dinge.
Was ist ein Festpreis — und was nicht?
Ein echter Festpreis ist eine bindende Zusage über eine Leistung. Veränderungen am Bau können den Preis verändern — Veränderungen im Untergrund nicht, falls der Festpreis auf einem Bodengutachten basiert.
Ein Schätzpreis oder eine Kostenermittlung ist eine Annahme, die sich im Lauf des Baus konkretisiert. Klingt harmlos, kostet im Schnitt 8–15 % mehr.
Die fünf häufigsten “vergessenen” Positionen
- Erdaushub-Entsorgung — viele Angebote rechnen mit einer Standard-Belastungsklasse, das echte Material ist teurer zu deponieren.
- Baustromanschluss — fehlt, wenn vorausgesetzt wird, dass der Bauherr ihn besorgt.
- Baustelleneinrichtung — Container, Wasseranschluss, Bauzaun. Klingt selbstverständlich, ist es nicht.
- Behördliche Abnahmen — manche Gewerke (Heizung, Elektro) brauchen Abnahmen. Im Festpreis enthalten? Lesen Sie nach.
- Reinigung und Übergabe — eine Baustellen-Endreinigung kostet 800–1.500 Euro. Steht sie im Angebot?
Warum unser Festpreis steht
Wir kalkulieren auf Basis von Bodengutachten, Plänen und Statik — nicht auf Basis von Annahmen. Das dauert ein paar Tage länger. Dafür müssen wir später nicht über Nachträge reden.
Wenn Sie Angebote vergleichen wollen, schicken Sie sie uns. Wir gehen sie mit Ihnen Position für Position durch — kostenlos, eine Stunde, ohne Gegenleistung. Bei Interesse klar, bei Nein-danke ebenso.