„Drei Angebote eingeholt, dreimal eine andere Zahl. Welches stimmt?“ – Diese Frage hören wir mindestens einmal pro Monat. Die ehrliche Antwort: oft keines, denn drei Angebote vergleichen drei verschiedene Dinge.
Was ist ein Festpreis – und was nicht?
Ein echter Festpreis ist eine verbindliche Preiszusage für eine klar beschriebene Leistung. Änderst du etwas am Bau, ändert sich der Preis – Überraschungen im Untergrund gehen dagegen nicht zu deinen Lasten, sofern der Festpreis auf einem Bodengutachten beruht.
Ein Schätzpreis oder eine Kostenermittlung ist eine Annahme, die sich im Lauf des Baus konkretisiert. Klingt harmlos – am Ende wird es aber fast immer teurer als die erste Zahl im Angebot.
Die fünf häufigsten „vergessenen“ Positionen
- Erdaushub-Entsorgung – viele Angebote rechnen mit einer Standard-Belastungsklasse, das echte Material ist teurer zu deponieren.
- Baustromanschluss – fehlt, wenn vorausgesetzt wird, dass der Bauherr ihn besorgt.
- Baustelleneinrichtung – Container, Wasseranschluss, Bauzaun. Klingt selbstverständlich, ist es nicht.
- Behördliche Abnahmen – manche Gewerke (Heizung, Elektro) brauchen Abnahmen. Im Angebot enthalten? Lies nach.
- Reinigung und Übergabe – eine Baustellen-Endreinigung kostet 800–1.500 Euro. Steht sie im Angebot?
Warum unsere Angebote halten
Wir kalkulieren auf Basis von Bodengutachten, Plänen und Statik – nicht auf Basis von Annahmen. Das dauert ein paar Tage länger. Dafür reden wir später nicht über Nachträge, sondern über deinen Einzugstermin.
Wenn du Angebote vergleichen willst, schick sie uns. Wir gehen sie mit dir Position für Position durch – kostenlos und unverbindlich. Ob du danach mit uns baust, entscheidest du.